Ägyptische Mumien – vom Diesseits ins Jenseits

Die meisten Ägypter waren Bauern und führten ein einfaches und schlichtes Leben. Sie waren im Besitz kleiner Felder entlang des Nils. Hier bauten die alten Ägypter 8-9 Monate im Jahr Weizen, Früchte und Gemüse an. Da sie sich selbst versorgen mussten, züchteten sie Ziegen, Schafe und Rinder und legten Vorräte für die Zeit der jährlichen Überschwemmungen an.

Die Eheleute lebten in der Regel monogam. Polygamie ist bisher nur mit Sicherheit im Königshaus und bei einigen wenigen hohen Beamten nachgewiesen.

Kinderreichtum war sehr willkommen, da von einer hohen Kindersterblichkeit auszugehen war.  Aufgrund einfacher und schwieriger Lebensverhältnisse war die allgemeine Lebenserwartung nicht sonderlich hoch.
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Die Ägypter waren stets der Meinung, die guten Götter auf ihrer Seite zu haben. Man war auf der Hut vor Betrügern und Spukgeistern. Spukgeister waren unglückliche Seelen, deren Gräber verwüstet oder zerstört worden waren. Es heißt, ein Pharao ließ einmal eine Grabstätte reparieren, nachdem ihm im Traum ein Spukgeist von seinem Leid erzählte, damit der Geist ins Totenreich zurückkehren konnte.